Unnützes Wissen: Im Sommer wachsen Beinhaare von Frauen schneller.

Beinhaare von Frauen wachsen pro Monat um 0,635 Zentimeter - nur ausgerechnet im Sommer etwas schneller.


Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist der komplette Körper bis auf sehr wenige Ausnahmen von einem unpigmentierten Flaum bedeckt. Dieser Flaum wird als Vellushaar bezeichnet, welches in der Kindheit das erste Mal auftritt und mit Ausnahme der Hand- und Fußinnenflächen sowie der Lippen und der Brustwarzen überall wächst. Aus diesem Haar entwickelt sich in der Pubertät das Terminalhaar, das vollständig pigmentierte und ausgebildete Haar. Dabei wandeln sich bei Männern 90 Prozent des Vellushaares, bei Frauen nur 25 Prozent der Körperbehaarung zum festeren Terminalhaar um. Der Grad der individuellen Körperbehaarung ist dabei zusätzlich vom Geschlecht von der genetischen Ausstattung, dem hormonellen Status und dem Lebensalter abhängig. Da die Behaarung geschlechtsspezifisch ist, gilt sie als sekundäres Geschlechtsmerkmal. An einigen schweißdrüsenreichen Körperstellen (wie zum Beispiel an den Achseln) unterstützt die Haare die Temperaturregelung des Körpers, indem sie die Oberfläche vergrößern und die Schweißabgabe erleichtern. Auch verstärken Haare die Sensibilität der Haut, da sie taktile Reize verstärkt weiterleiten. Des Weiteren leisten die Vellushaare einen Beitrag zum Schutz vor blutsaugenden Parasiten, da sie durch den eben beschriebenen Verstärkereffekt auf der Haut befindliche Parasiten wie Zecken oder Stechmücken bemerkbar machen und zum anderen brauchen Blutsauger mehr Zeit, um im Gewirr der Haare eine passende Einstichstelle zu finden. Trotzdem haben gerade Frauen das Bedürfnis nach glatten und unbehaarten Beinen. Teils aus ästhetischen Gründen teils aus anderen. Beide Geschlechter bevorzugen haarfreie Achseln. Meistens ist dies pure Geschmackssache, welche Haare verschwinden sollen, aber auch die Mode spielt eine Rolle.

Unnützes Wissen: Im Sommer wachsen Beinhaare von Frauen schneller.