Unnützes Wissen: 2010 beglich Deutschland die letzten 200 Millionen an Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg.

2010 beglich Deutschland die letzten 200 Millionen an Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg.


Am Anfang dieser langen Geschichte steht der bis heute sehr kontrovers diskutierte Versailler Vertrag. In dessen Artikel 231 wiesen die westlichen Siegermächte die Alleinschuld für den Ersten Weltkrieg zu. Das führte dazu, dass die Weimarer Republik ungeheure Reparationsleistungen tragen sollte. Zunächst wurden ungeheuer hohe Entschädigungssummen verlangt. Die Höhe sollte sich auf 296 Milliarden Goldmark belaufen; zu zahlen in 42 Jahresraten. Außerdem sollte Deutschland zwölf Prozent seiner jährlichen Exporterlöse an die Siegermächte abtreten. Doch nach und nach wurden die Reparationsforderungen immer weiter gemindert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verpflichtete sich die im Mai 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland im Londoner Schuldenabkommen von 1953, die aufgelaufenen Zinsen aus den Anleihen zu bedienen, aber erst nach der Wiedervereinigung. Nun wurden aber alle Schulden getilgt.

Unnützes Wissen: 2010 beglich Deutschland die letzten 200 Millionen an Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg.