Unnützes Wissen: Im Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden wurde das Frauenwahlrecht erst am 25. März 1990 eingeführt.

Im Schweizer Kanton »Appenzell Innerrhoden« wurde das Frauenwahlrecht erst am 25. März 1990 eingeführt.


Durch eine eidgenössische Abstimmung am 7. Februar 1971 wurde das Frauenstimmrecht in der Schweiz (Stimm- und Wahlrecht eingeführt. Formell wurde es am 16. März 1971 wirksam. Damit war die Schweiz eines der letzten europäischen Länder, welches seiner weiblichen Bevölkerung die vollen Bürgerrechte zugestand. Doch es war das erste Land, in dem dies durch eine Volksabstimmung (des männlichen Teils der Bevölkerung) geschah. Allerdings verzögerte sich die Einführung des Wahlrechts in allen Kantonen noch weitere 20 Jahre. Am 27. November 1990 gab das Bundesgericht einer Klage von Frauen aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden Recht und bestätigte damit die Verfassungswidrigkeit der Innerrhoder Kantonsverfassung in diesem Punkt. Deshalb führte Appenzell Innerrhoden als letzter Kanton das Stimmrecht für Frauen auf kantonaler Ebene, entgegen einem Mehrheitsentscheid der Männer an der Landsgemeinde, am 29. April 1990 ein.

Unnützes Wissen: Im Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden wurde das Frauenwahlrecht erst am 25. März 1990 eingeführt.