Unnützes Wissen:

Unter Body Integrity Identity Disorder (engl. Körperintegritätsidentitätsstörung) versteht man den Wunsch eines Menschen, seinen Körper zu einer Behinderung hin zu verändern. Häufig besteht der Wunsch darin, mit einem oder mehreren Gliedmaßen weniger zu leben.

Die Betroffene empfinden, dass ihr eigener Körper oder einzelne Körperfunktion verändert werden sollten. Für Außenstehende werden diese gewünschten Einschränkungen als Behinderung betrachtet. So erleben Menschen, die unter dieser Störung leiden oft das Verlangen, ein oder mehrere Gliedmaßen zu amputieren oder das Rückenmark zu durchtrennen oder eine andere Funktion (Hörfähigkeit, Sehfähigkeit) aufzuheben. So versuchen sie ihren realen Körper in die erdachte und als „richtig“ empfundene Querschnittlähmung, Gehörlosigkeit usw. zu bringen. Einige Betroffene versuchen zum Beispiel ihren Arm auf dem Rücken festzubinden, da er sie ansonsten stört.